Vorstellung und Lesung “Anders und die Duisburger Mafia”

Ausgewählte Termine: 

22.1.2010, 17 Uhr: Saarbrücken, Stiftung Demokratie, Bismarckstraße 99

29.1.2010, 19 Uhr: Berlin-Halensee, im Amadeus, Johann-Georg-Straße 15

Mitte Februar 2010: Kuba-Lesereise, Buchmesse in Havanna, auch Lesung aus “Immer Ärger mit den lieben Verwandten”

11.3.2010, 19.30 Uhr: Berlin-Pankow, Stadtbibliothek “Janusz-Korczak”, Berliner Straße 120/121

Jetzt erschienen: “Anders und die Duisburger Mafia”

Cover Anders und die Duisburger MafiaMein neues Buch ist da! Aus dem Klappentext ein ganz kleiner Einblick in den Inhalt des Kriminalromans:

Im Jahre 2007 werden in Duisburg sechs Männer italienischer Herkunft erschossen. Getötet mit Kopfschüssen, wie bei einer Hinrichtung. Verantwortlich für das Verbrechen ist die Ndrangheta, die Mafia Kalabriens. Andreas Op de Hipt, Duisburger Hauptkommissar, hat in der Soko mitgearbeitet, die mit diesem Fall befasst war. Ein Jahr später hat er es erneut mit einem Mordfall zu tun, bei dem das Opfer durch einen Kopfschuss regelrecht hingerichtet wurde. Allerdings sind diesem Toten zuvor Verletzungen im Genitalbereich zugefügt worden. Dies ist der erste Fall, den der schrullig-tiefsinnige Op de Hipt und der stets um Anerkennung kämpfende Kommissar Helge Breidenbroich gemeinsam lösen. Die Ermittler vom Niederrhein kommen einem ganzen Wust krimineller Vorgänge auf die Spur, die nicht nur die Duisburger gefährden. Jetzt nimmt Op de Hipt Kontakt auf zu seinem Kollegen Jürgen Anders in Berlin…

Das Buch kann unter anderem direkt bei buch.de und amazon.de bestellt werden. Über Feedback freue ich mich natürlich ganz besonders.

 

 

Vorankündigung: “Anders und die Duisburger Mafia”

Nun ist es soweit: Spätestens im Herbst erscheint mein neuer Kriminalroman “Anders und die Duisburger Mafia”. Verlegt wird das Buch vom Krefleder Leporello-Verlag. Anknüpfungspunkt sind die Mafiamorde in Duisburg im Jahr 2007. Ich bin gespannt auf die Reaktionen.

Der Tod des Cheflektors

Bald erscheint in der Krimi-Reihe “Ariadne” Nr. 1186 mein Kurzkrimi mit dem Arbeitstitel “Der Tod des Cheflektors”. Der Band wird unter dem Titel “Immer Ärger mit den lieben Verwandten. Kurzkrimis aus Ost und West” vom Argument Verlag mit Ariadne noch im Jahr 2009 veröffentlicht werden.

“Der Tod des Cheflektors” - das ist die Geschichte eines Mordes und seiner Aufklärung im Jahr ‘89: In einem Ost-Berliner Großverlag wird der ungeliebte Cheflektor umgebracht, und Motive gibt es zu Hauf. Die Umbruchzeit hat bei allen Verlagsangestellten Spuren hinterlassen. Kommissar Anders ermittelt im Dickicht des sich wandelnden Milieus.

“Mitgetrieben” von Dorle Gelbhaar

27.05.2009 - Der große Vorzug dieses Buches ist, dass nicht ideologisiert, nichts in Schubladen eingeordnet wird. Es handelt sich um ein Tagebuch, das direkten Zugang zum Denken und Erleben eines jugendlichen deutschen Soldaten 1945, in den letzten beiden Berliner Kriegsmonaten bietet.» Weiterlesen

Krimiwerkstatt Saarbrücken am 20./21. Juni 2009

Immer mehr Schreibende wenden sich in der Gegenwart dem Verfassen von Kriminalliteratur zu. Die Rezeptionsgeschichte des Genres verweist auf eine breite Resonanz beim Publikum. Das Verlangen nach spannender  Unterhaltung stellt sich als stetig wachsendes Bedürfnis des Lesepublikums dar. Gerade die deutschsprachige Kriminalliteratur der Gegenwart bietet dabei ein vielfältiges Spektrum von Stoffen und Gestaltungsmöglichkeiten. Sie greift dabei auf Traditionen deutscher Verbrechensliteratur und angloamerikanischer Detektivliteratur zurück. In unserer Krimiwerkstatt können sich die TeilnehmerInnen mit den verschiedenen Spielarten der Kriminalliteratur vertraut machen und sich selbst beim Schreiben eines Kurzkrimis erproben.

20. Juni 2009 bis 21. Juni 2009   Sa. 9.00 Uhr bis So. 15.00 Uhr   Ausgebucht!

Eppelborner Hof, Eppelborn Seminar

Krimi-Werkstatt!

Lesung am 27.10.2008 im EWA-Frauenzentrum

Am 27.10.2008 (vierter Montag im Oktober) lese ich im EWA-Frauenzentrum (Prenzlauer Allee 6 in Berlin-Prenzlauer Berg) meine gerade erschienene Kriminalgeschichte

“Nomen est Omen: Mafia”

(aus der Anthologie “Eine Leiche zum Dessert”, Leporello-Verlag, Krefeld 2008).

Männer sind zu dieser Veranstaltung ebenso herzlich eingeladen wie Frauen. Das ist auch eine einzigartige Gelegenheit, in das legendäre Frauenzentrum EWA (Erster Weiblicher Aufbruch) hineinzuschnuppern. Außerdem eignet sich die Anthologie bestens zum Verschenken zu Weihnachten. Jeder Geschichte folgt ein Rezept, das zum Nachmachen bestens geeignet (kulinarisch…).

http://www.ewa-frauenzentrum.de

EWA eV. Frauenzentrum
Prenzlauer Allee 6
10405 Berlin

Ausgewählte Veröffentlichungen

Bücher / Anthologien:

“Die Verführung” in: “Erotik macht die Häßlichen schön”, Elefanten Press Verlag, Berlin 1995
“Kur in Wessi-Land” in: “sogar die Hunde bellen anders”, Verlag Joh. Heinrich Meyer, Braunschweig 2000
Kriminalroman: “Der Fremde am Telefon” Elefanten Press Verlag, Berlin 1998
Roman: “Ahrenshooper Romanze” Bodoni Edition, Berlin 2004

Marzahnschmerzen” I und II, “Ein ganz anderes Berlin”, in: ” Berliner Zehn-Minutengeschichten”, ” Berliner Zehn-Minutengeschichten um die Liebe”, “Neue Berliner Zehn-Minutengeschichten”,

Hrsg. Horst Bosetzky, Jaron Verlag Berlin 2003, 2005, 2006;

“Das Onjeschwedde und die Mafia”, “Nomen est Omen. Mafia (II) » in: “Tödliche Torten”, “Dessert für eine Leiche”, Leporello Verlag, Krefeld 2005 und Sept. 2008


Zeitschriften / Zeitungen:

Kurzgeschichte “Der Tod des Cheflektors” in: “neu leben” 1992
Rezensionen in “Berliner Zeitung”, “Für dich”, “nl”, “underground”, Weimarer Beiträge

außerdem ständig Artikel und Rezensionen zu den Themenkreisen Kultur und Politik

Sonstiges:

Essay: “Warum Kriminalliteratur erforschen?…” in: “Tatbestand. Ansichten zur Kriminalliteratur der DDR”, Hrsg. Reinhard Hillich, Akademie-Verlag, Berlin 1989;
Redigiert: “Frauen nach der Wende - Frauen im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbruch” 1997 , Broschüre FES

Leseprobe “Ahrenshooper Romanze”

Es ist nicht mehr lange hin bis Weihnachten. Geschenke werden gesucht und gekauft, auch in den Geschäften, den Boutiquen und Kunsthandlungen Ahrenshoops herrscht Hochbetrieb, ist doch in dem exklusiven Ort an der Ostseeküste selbst im Winter Saison für naturhungrige und kunstsinnige Urlaubsmenschen.

In der Galerie Bräuer allerdings ist an diesem Sonntag weder Gerhard noch Helga Bräuer anzutreffen. Eine Honorarkraft bestreitet das Geschäft. Für eventuelle schwierige Verhandlungen trägt sie die Handy-Nummern des Ehepaares bei sich. Das Hauptgeschäft läuft in Hamburg, wenngleich die Galerie in Ahrenshoop mittlerweile einen größeren Posten in der Rech-nung der Familie Bräuer einnimmt als ursprünglich erwartet. Arndt Bräuer, der gemeinsame Sohn, hat den gestrigen Samstag am Wohnsitz der Familie in Hamburg gesichtet, was es zu sichten gibt an neuen geschäftlichen Vorgängen; er hat Rechnungen beglichen, ausstehende Eingnge überprüft, Verkaufs-offerten und Angebote junger Künstler eingesehen, mit manchen hat er direkt verhandelt.

Am heutigen Sonntagvormittag soll er den Praktikanten, einen Kunststudenten, über das während der Abwesenheit der Familie zu Leistende instruieren; für ein paar Tage wird dieser vor Ort die Bräuerschen Interessen vertreten, zusammen mit Eberhard Feldberg, der eigentlich schon im Pensionsalter, aber viel zu rüstig und zu kompetent ist um ausschließlich Rentner zu sein. Auf Eberhard Feldberg ist Verlass. Arndt Bräuer muss deshalb nicht viel Zeit investieren; von seiner Familie wird er pünktlich zum Mittagessen erwartet, seine neue Freundin aus Ahrenshoop ist dazu eingeladen worden … Er will sie nicht warten lassenl …

(Und macht es doch! Verliebte Feingeister können gemein zueinander sein! Selbst am Meer. Selbst kurz vor Weihnachten im Kunstsalon zu  Ahrenshoop. Die Verfasserin)

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Leseprobe “Der Fremde am Telefon”


Der Beobachter des spielenden Kindes war kurz davor, zum Akteur zu werden. Aber er durfte nichts überstürzen. Er wollte sich Zeit geben. Vorausahnen, wie es geschehen würde und nichts dem Zufall überlassen. Er mußte den Jungen und dessen familiäre Situation kennen, bevor er sich ihm endgültig nähern würde.

Er hatte die Mutter des Jungen nicht ein einziges Mal gesehen, kam es ihm in den Sinn. Machte sie sich keine Sorgen um ihr Kind?

Antje Müller stürzte zur Wohnungstür. Es hatte geklingelt. Ihr Mann konnte es nicht sein, das …, war das…?«Yvonne! Yvi, bist du’s?» Aber vor der Tür stand ein fremder Mann und streckte ihr etwas entgegen.

«Halten Sie es für möglich, daß Ihre Tochter in das Auto eines fremden Mannes eingestiegen ist? Hatte sie ihren Autoschock doch schon überwunden? Oder hatte die Kleine eine Beziehung zu einem Mann?» Der Mann steckte das Mikro weg. «Ich bin von der Presse, Sie müssen mir doch was zu sagen haben.»

Anders hatte die Autotür hinter sich zugeschlagen und war losgefahren, aber weit war er nicht gekommen. Als er gerade auf die direkt auf den Autobahnabzweig Pankow zuführende Straße einbiegen wollte, kamen ihm in rasantem Tempo Fahrzeuge entgegen. Er bremste noch rechtzeitig ab, wendete und ordnete sich in den Troß ein. Die Kolonne hielt direkt auf den Fundort der Leiche zu. Schröder warf Anders einen erstaunten Blick zu, als der hinter den anderen wieder aus dem Auto stieg. Anders schüttelte ganz leicht den Kopf.

«Wo ist das Mädchen? Sie sind doch der Kommissar», ging der Dicke auf Schröder zu. »Hier hat doch eine Leiche gelegen.«
»Woher haben Sie diese Information?«

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